Anton Bruckner

Der Name des großen österreichischen Symphonikers Anton Bruckner (1824-1896), der als Florianer Sängerknabe gewissermaßen seine musikalische Laufbahn begonnen hat, ist untrennbar mit dem Stift St. Florian verbunden.

In der Stiftspfarre Ansfelden geboren, genoss er von Anfang an die Unterstützung des damaligen Propstes Michael Arneth und wurde 1848 nach einer ersten Zeit als Schullehrer Stiftsorganist. Aus dieser Zeit stammen die ersten bedeutenden Kompositionen, z. B. das Requiem in d-Moll, verschiedene Chöre oder die Missa solemnis in b-Moll, die er dem Propst Friedrich Mayr widmete.

Auch als Bruckner im Alter von dreißig Jahren die Stelle des Linzer Domorganisten antrat, blieb er dem Stift eng verbunden, genauso wie nach seiner späteren Berufung zum Professor und Hoforganist nach Wien. Oft kam Bruckner nach St. Florian, um hier Urlaubstage zu verbringen, zu komponieren, Freunde in der Umgebung zu besuchen und zu Festen die Orgel zu spielen. Er bezog stets das Zimmer 4 am Prälatengang, das auch heute noch „Brucknerzimmer“ genannt wird und nach wie vor als Gästezimmer verwendet wird. 

Am 11. Oktober 1896 starb Bruckner in Wien und wurde auf eigenen Wunsch in der Gruft der Stiftsbasilika, direkt unter seinem Lieblingsinstrument – der großen Orgel des Franz Xaver Krismann – bestattet.  

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www.brucknertage.at